SubNodes

Mit der Verdichtung der transeuropäischen Eisenbahnnetze (TEN-T), entstehen gegenwärtig wichtige Verkehrsknotenpunkte, sogenannte Nodes, auch abseits großer Metropolen wie Frankfurt oder Paris. Die Nahverkehrsanbindung des Umlandes zu diesen Hauptknotenpunkten ist allerdings im Umland oft nicht ausreichend vorhanden. Die Anwohner hier können bisher nur eingeschränkt von der neuen Erreichbarkeit profitieren. Sie sollen das Hinterland besser mit dem TEN-T-Schienennetz verbinden und damit Vorteile für die Region bringen.

Das im Rahmen des INTERREG CENTRAL EUROPE* Kooperationsprogramms 2014-2020 laufende Projekt „SubNodes“ erarbeitet auf transnationaler Ebene eine gemeinsame Strategie, wie die europäischen Rahmenbedingungen für die Stärkung von Sub-Knoten und damit die ÖPNV-Anbindungen an den jeweiligen TEN-Knoten verbessert werden können. Ziel ist, diese Städte zu Mittelzentren der Verkehrsinfrastruktur, also zu Sub-Knoten, weiterzuentwickeln. Durch die Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Verkehrskonzepte und Netzstrukturen soll ein attraktives Angebot geschaffen werden, von dem die Menschen und Unternehmen im Umland der europäischen Hauptverkehrsknoten langfristig profitieren.

Im Rahmen des Projekts führt das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft ein Konsortium aus acht weiteren Partnern. Hier arbeiten Forschungsinstitute, Universitäten und Infrastrukturbetreiber aus Deutschland, der Tschechischen Republik, Slowenien, der Slowakei, Italien und Polen zusammen.