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Modellprojekt "Demografiemanagement am Saalebogen"

Seit Mai 2012 untersucht die "Serviceagentur Demografischer Wandel" mit dem Modellprojekt „Chancenorientiertes Demografiemanagement - Daseinsvorsorge, Fachkräfte, bürgerschaftliches Engagement" im Städtedreieck Saalfeld-Rudolstadt-Bad Blankenburg die Potenziale nachhaltiger Organisations- und Managementstrukturen auf kommunaler Ebene zur Gestaltung des demografischen Wandels.

Während des 24-monatigen Projektzeitraums sollen gemeindeübergreifende Strukturen, Strategien und Projekte zur kooperativen Sicherung der Daseinsvorsorge erarbeitet und umgesetzt werden.

Im Ergebnis werden Erfolgsfaktoren, Hemmnisse und Grenzen interkommunaler Zusammenarbeit zur kommunalen bzw. regionalen Entwicklung abgeleitet.

Ziele

  • Gemeindeübergreifende Entwicklung und Umsetzung von Strategien, Strukturen und Projekten zur Gestaltung des demografischen Wandels,
  • Koordinierung der Standortentwicklung und stärkere Institutionalisierung der Zusammenarbeit durch ein chancenorientiertes Demografiemanagement und durch kooperative Wahrnehmung von Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge,
  • Aktivierung und Einbindung der Zivilgesellschaft sowie der Wirtschaft,
  •  Ableitung von Erfolgsfaktoren, Hemmnissen und Grenzen interkommunaler Zusammenarbeit zur kommunalen bzw. regionalen Entwicklung,
  • Erfahrungsaustausch innerhalb Thüringens sowie im Rahmen der mitteldeutschen Demografieinitiative.

Aktueller Stand

Der Projektstart erfolgte im Juni 2012 mit Demografie-Werkstätten in allen drei beteiligten Städten. Hierbei wurde mit einer Vielzahl regionaler Akteuren über potenzielle Handlungsfelder für  die Städte einerseits und das Städtedreieck andererseits diskutiert.

Im September 2012 präsentierte sich das Städtedreieck auf der Auftaktveranstaltung des Projektes „Länderübergreifende Innovationspartnerschaft: Städtenetzwerk Demografie“ der Mitteldeutschen Demografieinitiative in Sangerhausen.

Im Oktober 2012 wurden drei gemeindeübergreifende Aktions-Teams gebildet, in denen aktive Bürger, Unternehmer und die Verwaltungen bei der aktiven Gestaltung des demografischen Wandels mitarbeiten.

Im November 2012 wurde der Zwischenbericht zur wissenschaftlichen Begleitung und dem Projektmanagement vorgelegt, den Sie hier einsehen können. 

Ansprechpartner

- für das Projektmanagement:

Dr. Hardo Kendschek, komet-empirica 
Regionalentwicklung – Stadtentwicklung – Immobilienforschung GmbH

- im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr:

Cornelia Gießler, Serviceagentur Demografischer Wandel

Projektzeitraum

Mai 2012- April 2014

Weitere Informationen

Das Modellprojekt ist eingebettet in die „Länderübergreifende Innovationspartnerschaft: Städtenetzwerk Demografie“ im Rahmen der Mitteldeutschen Demografieinitiative sowie in die Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie.

Eindrücke während der Projektarbeit

Die Netzwerkpartner im Gespräch
Einblick in die Demografiewerkstatt
Die mitteldeutschen Akteure vor Ort in Rudolstadt.
Rege Beteiligung