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Studien und Berichte

Auf gute Nachbarschaft: Zeit für Seniorengenossenschaften

Unter dem etwas sperrigen Begriff "Subsidiarität" wird eine Philosophie verstanden, bei der Probleme in Eigenverantwortung und gemeinschaftlich vor Ort gelöst werden. Diese Philosophie wird in Nachbarschaftshilfen in einer zeitgemäßen Form praktiziert.

Die demografische Entwicklung verlangt nach neuen Verantwortungsgemeinschaften in Ergänzung zu den öffentlichen Sozialsystemen. Weiterhin stellen Seniorengenossenschaften ein ideales Format dar, um den Anspruch der Älteren auf Teilhabe und Mitgestaltung zu verwirklichen.

Der Generali Zukunftsfond fasst in der siebten Ausgabe seiner Monitor-Reihe "Zeit für Seniorengenossenschaften" die wichtigsten Ergebnisse eines Forschungsprojektes von Prof. Dr. Doris Rosenkranz an der Technischen Hochschule Nürnberg zusammen. Die Studie liefert kühle Fakten zu einem äußerst erwärmenden Thema: der Verantwortung für uns und den Nächsten.

Auf gute Nachbarschaft Zeit für Seniorengenossenschaften (PDF-Download)


Zweiter Demografiebericht

Der Demografiebericht 2011 ist eines der zentralen Instrumente der Thüringer Demografiepolitik und Grundlage von landesplanerischen Maßnahmen. Er erschien erstmals im Jahr 2006. Im Koalitionsvertrag vom Oktober 2009 wurde die Fortschreibung bis 2011 verankert.

Der Demografiebericht 2011 soll weniger ein Bilanzpapier als vielmehr ein praxisbezogenes Arbeitsmaterial für Wirtschaft, Verwaltung, Vereine, Verbände und politische Verantwortungsträger auf allen Ebenen bei der Sicherung der Daseinsvorsorge und der Gestaltung des demografischen Wandels sein. Ziel des Demografieberichts 2011 ist es, die demografische Entwicklung Thüringens räumlich und zeitlich differenziert darzustellen und zu zentralen Themenfeldern Herausforderungen, Handlungsansätze und innovative Lösungsvorschläge zu formulieren. 

Entsprechend seiner Konzeption gliedert sich der Demografiebericht 2011 in drei Teile.

Die Teile 1 und 2 werden ausschließlich im Internet veröffentlicht. So ist eine fortlaufende Aktualisierung möglich und die neuen Datenbestände sind unkompliziert, zu jeder Zeit und von jedem Ort aus zugänglich.

Teil 3 des Demografieberichts widmet sich entsprechend der demografischen Themenjahre Schwerpunktthemen, die in engem Zusammenhang mit der Bevölkerungsentwicklung in Thüringen stehen. Das Themenjahr 2013 widmete sich dem Schwerpunkt "Fachkräftesicherung, soziale Teilhabe, Bildungsgerechtigkeit". Die beiden Studien, die vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie (TMWAT) sowie vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) hierzu vorgelegt wurden, finden Sie auf dieser Seite zum Download.


Landesentwicklungsbericht 2014

Der Landesentwicklungsbericht 2014 (LEB 2014) informiert für den Berichtszeitraum 2008 bis 2014 zu Themen, welche die Arbeit im Bereich Landesentwicklung besonders geprägt haben.

Der Berichtszeitraum war wesentlich durch die Erarbeitung des Landesentwicklungsprogramms Thüringen 2025 (LEP 2025) geprägt. Eine wesentliche Neuerung des LEP 2025 ist die Weiterentwicklung der klassischen Raumbeobachtung zum Landesentwicklungsmonitoring. Im Rahmen dessen soll die Wirksamkeit von raumordnerischen Festsetzungen in regelmäßigen Abständen geprüft und bewertet werden. Der Landesentwicklungsbericht hat zukünftig damit hauptsächlich die Aufgabe einer transparenten Dokumentation dieses Monitoringprozesses. Entsprechend ist eine Neukonzipierung und inhaltliche Straffung des Landesentwicklungsberichts vorgenommen worden: Um flexibel auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren zu können, soll ab 2015 zu einer auf Themen fokussierte Berichterstattung zu den wesentlichen Indikatoren des Landesentwicklungsmonitorings in kürzeren Zeitabständen übergegangen werden.

Der LEB 2014 ist in diesem Sinn ein Übergangsbericht, weil einerseits so kurz nach Inkrafttreten des LEP 2025 eine Bewertung dessen Wirksamkeit nicht zielführend wäre und sich der Berichtszeitraum von 2009 bis 2014 an der Systematik früherer Berichte orientiert. Andererseits wirken sich die oben angesprochenen Änderungen bereits dahingehend aus, dass nicht mehr die thematische Vollständigkeit über alle Fachplanungen hinweg im Mittelpunkt steht, sondern mit den Themen, welche die Arbeit im Bereich Landesentwicklung besonders geprägt haben, Schwerpunkte gesetzt werden.

Den LEB 2014 können Sie hier einsehen (PDF).


Thüringer Online-Sozialstrukturatlas - Basis für die Sozialplanung

Der Thüringer Online-Sozialstrukturatlas (ThOnSA) bietet einen detaillierten Überblick auf Lebenslagen in den Landkreisen und kreisfreien Städten im Freistaat Thüringen. Die gebündelte und vereinheitlichte Bereitstellung bzw. Aufbereitung der Daten ist Grundlage einer integrierten Sozialplanung zur Stärkung sozialer Infrastruktur in Thüringen. Die Darstellung der Lebenslagen erfolgt anhand von aussagekräftigen Indikatoren.

Grundlage bildet der durch das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie initiierte und gemeinsam mit Planungsfachkräften der Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte in enger fachlicher Abstimmung mit dem Thüringer Landesamt für Statistik erarbeitete Basisindikatorensatz für eine integrierte Sozialberichterstattung.

Zum Thüringer Online-Sozialstrukturatlas (ThOnSA) gelangen Sie hier.


"Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen" - neu Veröffentlichung des BMLE

Eine kürzlich erschienene Veröffentlichung des Bundesministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft beschäftigt sich mit Fakten und Hintergründen zum Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen.

Diese finden Sie hier.


BI für Bevölkerung & Entwicklung: Von Hürden und Helden

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung veröffentlichte im Januar 2015 seine Studie „Von Hürden und Helden - Wie sich das Leben auf dem Land neu erfinden lässt“.

Darin enthalten sind u. a. viele gute Ideen, mit denen das Leben in den ländlichen Gebieten im Kyffhäuserkreis oder in Sonneberg auch in Zukunft noch funktionieren kann. Jedoch beklagt das Berlin-Institut einen „Regulariensumpf“, der diese Ideen gefährden kann. Am Beispiel Thüringens zeigt die Studie auf, wie es immer schwieriger wird, eine wohnortnahe Schulversorgung zu ermöglichen.


Die gesamte Studie können Sie hier herunterlanden.


Generali Engagementatlas 2015 erschienen

Die Rolle und Perspektiven des Engagement unterstützender Einrichtungen in Deutschland greift der aktuelle Generali Engagementatlas 2015 auf. „Seine Vielfalt macht das bürgerschaftliche Engagement so faszinierend. Schier unbegrenzt erscheinen die Möglichkeiten, das Gemeinwesen tatkräftig und kreativ mitzugestalten.“, so Dietmar Meister, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland Holding AG.  

Mit dem Generali Engagementatlas 2015 legt der Generali Zukunftsfonds erstmals eine vollständige Landkarte der Engagement unterstützenden Infrastruktur in Deutschland – u. a. damit auch Thüringen - vor.  

Der Engagementatlas 2015 versteht sich in erster Linie als ein Diskussionsanstoß auf einer soliden empirischen Grundlage. Denn auf den ersten Blick wirkt die das Engagement unterstützenden Infrastruktur in Deutschland beeindruckend. Auf den zweiten Blick gibt sie aber Anlass zur Sorge. „Denn nur wenige der bundesweit mehr als 3.400 Anlaufstellen arbeiten auf einer gesicherten Grundlage. Viele sind im Zuge völlig unterschiedlicher Modellprogramme entstanden, die meisten bleiben abhängig von einer kurzatmigen Projektförderung. Sie leisten oft Erstaunliches unter schwierigen Bedingungen.“ Hier ist vor allem politisches Handeln gefragt, um sichere und dauerhafte Lösungen zu finden.  

Hier finden Sie den kompletten Generali Engagementatlas 2015. 


Studie „Der demografische Wandel im Freistaat Thüringen von 1990-2030 - Teil 1 und Teil 2"

Die Studie beinhaltet eine sachlich und räumlich differenzierte Analyse des demografischen Wandels im Freistaat Thü­ringen auf der Grundlage der bisherigen Ergebnisse der Bevölkerungsentwicklung und der Ergebnisse der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung (12. kBV) für den Freistaat Thüringen, die Landkreise und kreisfreien Städte von 1990 bis 2030.

Darüber hinaus wurden im Ergebnis der Analyse besondere demografisch bestimmte Problemlagen und -regionen in Thüringen identifiziert und Handlungsfelder anhand der Defizite einzelner Regionen abgeleitet.

Die Studie wurde mit EFRE-Mitteln im Rahmen der Technischen Hilfe der EFRE - Förderperiode 2007-2013 durch die zuständige Verwaltungsbehörde der EU-Strukturfonds (TMWAT) kofinanziert.


Studie "Die Zukunft der Dörfer. Zwischen Stabilität und Niedergang"

Diese durch das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung im Auftrag und unter Mitwirkung der Stiftung Schloss Ettersburg erstellte Studie erforscht die Zukunftsfähigkeit ländlicher Siedlungsstrukturen und sucht nach Ursachen für das Nebeneinander positiver und negativer Entwicklungen. Hierzu wurden neben sekundärstatistischen Analysen auch bemerkenswert umfangreiche Erhebungen in allen Dörfern mit weniger als 500 Einwohnern im Thüringer Landkreis Greiz sowie im hessischen Landkreis Vogelsbergkreis durchgeführt.


Verfahren zur Bestimmung der Zukunftsfähigkeit ländlicher Siedlungsstrukturen

Die Stiftung Schloss Ettersburg hat ein Verfahren zur Bestimmung der Zukunftsfähigkeit ländlicher Siedlungsstrukturen (Orte bis 500 Einwohner) entwickelt.

Das Verfahren, welches 14 wichtige Merkmalskriterien heranzieht, ist ein Werkzeug für die Praxis. Aus den Ergebnissen lassen sich ortsspezifische Risiken und Chancen ableiten sowie Potenziale identifizieren und gezielt entwickeln.

Weiterhin kann der errechnete Gesamtindikator der Zukunftsfähigkeit auch als demografischer Bewertungsfaktor bei der Immobilienwertermittlung genutzt werden.

Eine komplexe Analyse der Zukunftsfähigkeit stellt eine verlässliche Basis für die Ableitung von Handlungsoptionen sowie Entscheidungshilfen im Vorfeld von Planungs- und Investitionsentscheidungen bereit.

Öffentlicher wie auch privater Sektor, z. B. die öffentliche Raum- und Daseinsvorsorgeplanung, Unternehmen, Kammern, Finanzinstitute, Sparkassen, Planer, Wertgutachter, Immobilienbesitzer haben von belastbaren Informationen einen Nutzen, der insbesondere auch in der Vermeidung von Fehlinvestitionen und Fehlplanungen besteht.


Handlungskonzept "Daseinsvorsorge im demografischen Wandel zukunftsfähig gestalten"

Als Pilotprojekt für die übergeordnete Demografiestrategie der Bundesregierung skizziert das Handlungskonzept, wie die demografischen Entwicklungen verschiedene Bereiche der Daseinsvorsorge beeinflussen und stellt die Gestaltung des demografischen Wandels schließlich als eine nationale, eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen dar. Das Handlungskonzept ist ein Ideenkonzept, es zeigt Problemstellungen auf, will Anregungen zum Umdenken geben, ist jedoch keine Strategie, zu deren Umsetzung die Länder verpflichtet werden.

Das Handlungskonzept wurde am 5. Oktober 2011 vom Bundeskabinett zur Kenntnis genommen und am 6. Oktober 2011 von der Regierungschefin und den Regierungschefs der neuen Länder (MPK-Ost) verabschiedet.


Bericht der Bundesregierung zur demografischen Lage und zukünftigen Entwicklung des Landes

Im Herbst 2011 legte das Bundesministerium des Innern gemäß dem Beschluss von Meseberg den Demografiebericht der Bundesregierung vor.

Ziel des Demografieberichtes ist es, die demografischen Entwicklungen in Deutschland darzulegen und seine Folgen für die einzelnen Politikbereiche zu analysieren. Daneben werden auch Maßnahmen der Bundesregierung zur Gestaltung des demografischen Wandels in Deutschland aufgezeigt und künftige Handlungserfordernisse herausgearbeitet. Der Bericht soll zur öffentlichen Diskussion anregen und beitragen. Zugleich ist er Grundlage der für das Jahr 2012 vorgesehenen Demografiestrategie des Bundes.


Demografiestrategie der Bundesregierung "Jedes Alter zählt"

Der Demografiebericht der Bundesregierung und das Handlungskonzept „Daseinsvorsorge im demografischen Wandel zukunftsfähig gestalten“ waren Grundlage für am 25. April 2012 vom Bundeskabinett beschlossene Demografiestrategie der Bundesregierung unter dem Titel „Jedes Alter zählt“.

Schwerpunkt der Strategie sind jene politischen und gesellschaftlichen Bereiche, in denen der demografische Wandel direkt zum Tragen kommt. Als Handlungsfelder finden sich daher in der Strategie:

  • Familie als Gemeinschaft stärken,
  • Motiviert, qualifiziert und gesund arbeiten,
  • Selbstbestimmtes Leben im Alter,
  • Lebensqualität in ländlichen Räumen und integrative Stadtpolitik fördern,
  • Grundlagen für nachhaltiges Wachstum und Wohlstand sichern,
  • Handlungsfähigkeit des Staates erhalten.


Untersetzt sind die Handlungsfelder mit konkreten Zielen und Maßnahmen.


Fortschrittsbericht der Bundesregierung zur Entwicklung ländlicher Räume

Im Januar 2012 legte die Bundesregierung den „Fortschrittsbericht zur Entwicklung ländlicher Räume“ vor, der durch eine interministerielle Arbeitsgruppe „Ländliche Räume“ erarbeitet wurde und auf einem gleichnamigen Handlungskonzept der Bundesregierung aufbaut.

Der Fortschrittsbericht zeigt den Ansatz der Bundesregierung zur Weiterentwicklung der ländlichen Räume auf, wobei die Handlungsfelder 

  • Wirtschaft und Arbeit 
  • Daseinsvorsorge und ländliche Infrastruktur 
  • Natur und Umwelt

im Mittelpunkt stehen. Basierend auf bereits Erreichtem und Geleistetem werden Ziele abgeleitet und aktuelle Maßnahmen aufgezeigt.

Der Fortschrittsbericht ist so konzipiert, dass er gemeinsam mit den Ländern, Vertretern der Wissenschaft, Verbänden und Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt und fortentwickelt werden kann.


Masterplan zur Erstellung und Laufendhaltung kommunaler Leerstandskataster

Wo Einwohner verschwinden bleiben Immobilien übrig. Das ist die Kurzfassung einer der offensichtlichsten Auswirkungen der demografischen Entwicklung. Leerstand von Wohnungen und Gebäuden beeinflusst nicht nur die offensichtliche Attraktivität einer Gemeinde oder Stadt, sondern letztlich auch die dort erzielbaren Immobilienpreise und das Wohlbefinden der Einwohner. Um ein strategisch erfolgreiches Leerstandsmanagement etablieren zu können, müssen die vorhandenen Leerstände zunächst erfasst werden. In ihrer Untersuchung stellt die Stiftung Schloss Ettersburg im Auftrag des Thüringer Bauministeriums mögliche Wege zu einer sicheren und praxisnahen Erfassung von leer stehenden Objekten vor, vergleicht Vor- und Nachteile und gibt Empfehlungen für die kommunale Praxis.

Download Masterplan

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