Innenstadt-Netzwerk

„Innenstädte erfolgreich machen“

Ideen und Erfahrungsaustausch zum Thema „Demografie-Brennpunkt Innenstadt“

In Kooperation mit der Serviceagentur Demografischer Wandel führte das von der IHK Erfurt mit Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft ins Leben gerufene Innenstadt-Netzwerk einen Ideen- und Erfahrungsaustausch durch. Teilnehmer waren neben dem gastgebenden Sömmerda die Städte Apolda, Bad Langensalza, Eisenach, Gotha, Heilbad Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis, Mühlhausen und Sondershausen.

Die Innenstädte der Thüringer Mittelzentren sind wichtige Anker-, Rückkehr- und Zuwanderungsfaktoren und spielen für die Lebensqualität sowie die Gastfreundschaft der Städte und ihre Umlandfunktion eine herausragende Rolle. Dabei ist die demografische Entwicklung - neben der Digitalisierung, den Veränderungen in den Lebensstilen und im Konsumverhalten, einem tiefgreifenden Strukturwandel in vielen Branchen, den gestiegenen Ansprüchen der Bürger an Innenstädte und Mitwirkungsmöglichkeiten sowie dem wachsenden Wettbewerb von Städten und Regionen - eine der wesentlichen Herausforderungen für vitale und zukunftsfeste Innenstädte. Älter, weniger, bunter, individueller, mobiler - die Ausprägungen des demografischen Wandels zeigen sich nirgendwo in der Stadtentwicklung so gebündelt wie in den Stadtzentren.

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Erfahrungsaustausch-Sitzung standen die demografischen Herausforderungen für die Innenstädte. Es wurden gemeinsam demografische Trends, Handlungserfordernisse und gute Praxisbeispiele diskutiert.

Als Diskussionsgrundlage dienten 12 Arbeitsthesen zum Thema „Innenstadt und Demografie“, eine Einführung zu den Auswirkungen demografischer Trends auf die Innenstadtentwicklung und detaillierte Informationen zu den Befunden der Bevölkerungsentwicklung in den Netzwerkstädten. Es wurde deutlich, dass den Städten eine Vielzahl von Instrumentarien zur Verfügung steht, um sich zukunftsfest auch auf größere demografische Verwerfungen einzustellen. Kooperationen aller Akteure vor Ort gehören genauso dazu wie die Zusammenarbeit in den Regionen und Netzwerken. Gut erprobte Praxis und viel Erfahrungswissen liegen vor, vom Austausch darüber profitieren alle.

Als ein Ergebnis des gemeinsamen Erfahrungsaustausches steht der Wunsch des Innenstadt-Netzwerkes, auch zukünftig mit der Serviceagentur zu kooperieren. Dem werden wir gern folgen!