Was sie hält - Regionale Bindung von Jugendlichen im ländlichen Raum

Diese quantitative Studie unter Neuntklässler/inne/n identifiziert wesentliche Bindefaktoren für Jugendliche in ländlichen Räumen und deckt Handlungsbedarfe in der Berufsorientierung auf.

Was hält Jugendliche in ländlichen Räumen? Während sich Demografiestudien zu ländlichen Räumen der letzten Jahre vornehmlich mit den Abwanderungsgründen beschäftigen, fragt diese Studie nach den wesentlichen Bindefaktoren für Jugendliche.

In einer quantitativen Erhebung unter Neuntklässler/inne/n wurden neben Bindungsfaktoren die Einstellungen zur Heimatregion, persönliche Präferenzen für die Zukunft sowie Überlegungen zur Berufsorientierung abgefragt.

Anhand der Daten wurde ein Typen-Regressionsmodell der regionalen Bindung entwickelt, um die Bindungsorientierung der Zielgruppe zusammenfassend zu erklären. Die Kenntnis über die Einstellungen der Untersuchungsgruppe zu einem Zeitpunkt, an dem die Proband/inn/en die Entscheidung »Gehen oder Bleiben?« noch nicht final getroffen haben, bietet zudem Anknüpfungspunkte für Strategien gegen die Abwanderung junger Menschen aus ländlichen Räumen.

Diese Strategien werden hier u.a. vor dem Hintergrund des Praxisprojektes »H!ERgeblieben« diskutiert.

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