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Listing for CircleSection

TitleHtml ClassDescriptionBase DataDemographic Description
JenaJ<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>115</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>111.343</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>971</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>113.000</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>1.080</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.140</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>7.019</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>7.014</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnitts­alter (Jahre)</strong></td> <td>42,6</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>31,5</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>35,4</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>31,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>5.577</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>15.072</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>4.957</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>4,8</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>4.993</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>106</td> </tr> </tbody> </table> <p><br /> <em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand 01.03.2020<br /> 2) Stand 2018</p><p>Die kreisfreie Stadt Jena ist demografisch betrachtet in vielerlei Hinsicht ein „Ausreißer“ in Thüringen. Die Stadt ist seit dem Jahr 2000 um einen zweistelligen Prozentwert gewach-sen, bis 2040 wird ein weiterer leichter Anstieg erwartet. Dies liegt daran, dass Jena neben deutlichen Wanderungsgewinnen über viele Jahre auch einen Geburtenüberschuss ver-zeichnen konnte – als einzige der 23 Landkreise und kreisfreien Städte in Thüringen. Die Zahl der Geburten lag 2019 um fast 50 % über dem Wert aus dem Jahr 2000. Die starke Bedeutung der Universität führt zum steten Zuzug insbesondere junger Menschen aus dem In- und Ausland. Nicht umsonst ist Jena die Stadt mit dem höchsten Anteil ausländi-scher Personen, dem niedrigsten Durchschnittsalter und der höchsten Lebenserwartung aller Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte. Die Altersstruktur wird in den kommen-den beiden Jahrzehnten stabil bleiben.</p>EditDelete
SuhlSHL<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>142</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>36.789</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>260</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>25.620</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>215</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>582</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>4.806</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>4.584</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>50,8</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>19,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>70,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>9,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>1.289</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>2.991</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>2.489</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>4,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>1.218</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>386</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die kreisfreie Stadt Suhl ist durch tiefgreifende demografische Herausforderungen ge-prägt. Die Bevölkerungszahl in Suhl ist seit dem Jahr 2000 um fast ein Viertel gesunken, bis 2040 wird ein weiterer Rückgang in ähnlicher Größenordnung erwartet. Ein hohes Ge-burtendefizit und erhebliche Wanderungsverluste haben dazu beigetragen, dass die Stadt – auch im bundesweiten Vergleich – das höchste Durchschnittsalter aufweist. Die Lebens-erwartung in Suhl ist zwischen 2000 und 2015 um fast drei Jahre gestiegen. Die beste-hende Altersstruktur – bereits heute ist jeder dritte in Suhl lebende Mensch über 64 Jahre alt – verstärkt auch zukünftig das Geburtendefizit. Allerdings werden ab 2030 für Suhl, wie in den letzten Jahren bereits vereinzelt zu beobachten, leichte Wanderungsgewinne er-wartet. Der Anteil ausländischer Personen im erwerbsfähigen Alter ist im Zeitraum 2010 bis 2020 um 78 % angestiegen. Vereinzelte positive Tendenzen werden die demografi-sche Entwicklung lindern, jedoch nicht grundsätzlich verändern. Im Jahr 2040 werden auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter (20 bis 64 Jahre) 91 Personen im Rentenalter (65 Jahre und älter) kommen.</p>EditDelete
WeimarWE <table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>84</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>65.228</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>773</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>62.760</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>574</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>797</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>4.267</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>3.862</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>44,4</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>34,8</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>19,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>40,5</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>3.261</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>9.841</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>4.617</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>5,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>1.982</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>1.046</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p><p>Die Bevölkerung der kreisfreien Stadt Weimar ist – entgegen dem thüringenweiten Trend – in den letzten Jahrzehnten leicht gewachsen. Aufgrund stetiger Wanderungsgewinne aus dem In- und Ausland konnte das geringe Geburtendefizit fast durchgängig überkom-pensiert werden. Gleichzeitig verzeichnete die Stadt seit dem Jahr 2000 den thüringenweit höchsten Anstieg bei den Geburten älterer Mütter (40 Jahre und älter). Für die kommen-den Jahrzehnte wird mit einem leichten Bevölkerungsrückgang gerechnet, der sich durch ein steigendes Geburtendefizit bei gleichzeitig moderaten Wanderungsgewinnen ergibt. Trotz eines spürbaren Anstiegs des Durchschnittsalters bis 2040 bleibt die Stadt Weimar eine der jüngsten Regionen Thüringens mit einer im landesweiten Vergleich deutlich aus-gewogeneren Altersstruktur. Insgesamt bildet Weimar gemeinsam mit den nahegelegenen Großstädten Erfurt und Jena den demografisch stabilsten Raum in Thüringen</p>EditDelete
EisenachEA<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>104</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>42.250</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>406</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>38.510</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>366</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>626</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>2.088</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>1.967</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>47,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>21,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>37,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>39,0</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>1.767</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>6.274</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>3.259</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>6</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlands-produkt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>1.676</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>521</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die demografische Entwicklung in der kreisfreien Stadt Eisenach ist seit dem Jahr 2000 durch einen moderaten Bevölkerungsrückgang geprägt, der sich in den kommenden Jahrzehnten fortsetzen wird. Eisenach weist bereits seit dem Jahr 2000 einen überwiegend positiven Wanderungssaldo auf, insbesondere gegenüber anderen Landkreisen und kreisfreien Städten in Thüringen sowie dem Ausland. Eisenach hat deshalb den dritthöchsten Anteil ausländischer Personen aller Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte – knapp hinter den Universitätsstädten Jena und Weimar. Mit Ausnahme einzelner Jahre ist das Geburtendefizit größer als die Wanderungsgewinne. Die Altersstruktur und das Durchschnittsalter in Eisenach sind vergleichbar mit dem landesweiten Durchschnitt. Im Zeitraum 2000 bis 2017 ist die Lebenserwartung von Männern in der Stadt Eisenach um mehr als vier Jahre und damit deutlich stärker als der Thüringer Durchschnitt gestiegen. Die Stadt weist im Jahr 2017 thüringenweit die zweitniedrigste Differenz in der Lebenserwartung von Frauen und Männern auf.&nbsp;</p>EditDelete
ErfurtEF <table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>270</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>213.981</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>793</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>216.640</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>2.068</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>2.323</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>11.358</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>10.611</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>44,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>32,0</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>7,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>55,8</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>9.682</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>30.941</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>11.452</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>5,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>8.475</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>518</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die Bevölkerung in der Landeshauptstadt Erfurt ist – gegenläufig zur Gesamtentwicklung in Thüringen – seit dem Jahr 2000 stetig gewachsen. Die starken Wanderungsgewinne aus dem In- und Ausland kompensieren das leichte Geburtendefizit deutlich und führen zu einer steigenden Bevölkerungszahl. Die Zahl der Geburten lag 2019 um mehr als 20 % über dem Wert aus dem Jahr 2000. Gleichzeitig ist die Lebenserwartung in Erfurt zwischen 2000 und 2017 um über drei Jahre angestiegen, von Männern sogar um mehr als vier Jahre. In den kommenden Jahren werden ein stärkeres Geburtendefizit sowie rückläufige Wanderungsgewinne die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner nur noch geringfügig ansteigen lassen. Der Zuzug insbesondere junger Menschen wird die Altersstruktur in der Landeshauptstadt Erfurt jedoch lediglich in geringem Maße verändern. Auch das im thüringenweiten Vergleich ohnehin niedrige Durchschnittsalter wird sich bis 2040 ebenfalls nur leicht erhöhen.&nbsp;</p>EditDelete
GeraG<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>152</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>93.125</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>612</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>80.490</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>784</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.426</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>3.574</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>3.931</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>49,0</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>28,8</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>18,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>51,0</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>3.874</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>12.629</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>6.413</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>7,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>2.704</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>1.149</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die kreisfreie Stadt Gera ist seit dem Jahr 2000 durch einen kontinuierlichen, im thüringenweiten Vergleich leicht überdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang gekennzeichnet. Während Abwanderung die demografische Situation Geras über viele Jahre prägte, dominiert seit einigen Jahren die natürliche Bevölkerungsentwicklung. Im landesweiten Vergleich verzeichnete die Stadt seit 2000 einen der höchsten Anstiege bei den Geburten junger (unter 20 Jahre) und älterer Mütter (40 Jahre und älter). Gleichzeitig ist die Lebenserwartung von Frauen in der Stadt eine der höchsten in ganz Thüringen. In den kommenden Jahrzehnten wird ein geringfügiger Wanderungsgewinn das deutliche Geburtendefizit nicht kompensieren können, jedoch dazu führen, dass das Durchschnittsalter der drittgrößten Stadt Thüringens im landesweiten Vergleich nur leicht ansteigt. Gera weist – trotz einer Verdreifachung seit 2014 – weiterhin den geringsten Anteil ausländischer Personen aller kreisfreien Städte Thüringens auf.&nbsp;</p>EditDelete
EichsfeldEIC<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>943</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>100.006</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>107</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>87.550</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>964</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.194</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>2.665</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>2.792</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>46,0</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>10,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>30,8</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>55,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>4.964</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>11.628</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>6.694</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>3,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>2.627</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>799</td> </tr> </tbody> </table> <p><br /> <em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die Bevölkerung im Landkreis Eichsfeld hat sich seit dem Jahr 2000 vergleichbar zum Landesdurchschnitt entwickelt. In den letzten Jahren wies der Landkreis häufig das geringste Geburtendefizit aller Thüringer Landkreise auf, die Fertilitätsrate (Geburtenzahl je Frau) zählte zu den höchsten bundesweit. Im Jahr 2019 war der Landkreis Eichsfeld der einzige Thüringer Landkreis, der mehr Geburten verzeichnete als im Jahr 2000. Allerdings sorgten beträchtliche Wanderungsverluste für einen merklichen Bevölkerungsrückgang. Dieser Prozess wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen, allerdings unter geänderten Voraussetzungen – einem nur noch leicht negativen Wanderungssaldo wird ein wachsendes Geburtendefizit gegenüberstehen. Das bisher „junge“ Eichsfeld wird bis 2040 den höchsten Anstieg des Durchschnittsalters aller Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte verzeichnen. Die bislang vergleichsweise günstige Altersstruktur wird sich dem Landesdurchschnitt angleichen. Bereits heute ist die Lebenserwartung von Frauen im Landkreis Eichsfeld im thüringenweiten Vergleich eine der höchsten.&nbsp;</p>EditDelete
GothaGTH<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>936</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>134.908</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>145</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>121.430</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>1.063</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.793</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>5.565</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>5.373</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>47,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>12,6</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>28,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschafts-fläche (%)</strong></td> <td>55,5</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>5.917</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>16.230</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>7.922</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>4,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>3.821</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>604</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis Gotha ist seit dem Jahr 2000 um einen einstelligen Prozentwert gesunken. Einem durchschnittlichen Geburtendefizit standen zwischen 2000 und 2010 meist moderate Wanderungsverluste und anschließend zum Teil deutliche Wanderungsgewinne aus dem In- und Ausland gegenüber. Dadurch hat der Landkreis den höchsten Anteil ausländischer Personen aller Thüringer Landkreise. Gleichzeitig konnte das negative natürliche Saldo spürbar gedämpft werden. Darüber hinaus weist der Landkreis Gotha den thüringenweit höchsten Anstieg der Lebenserwartung auf – zwischen 2000 und 2017 ist diese um 3,7 Jahre, bei den Männern sogar um 4,7 Jahre gestiegen. Bis 2040 wird eine Zunahme des Geburtendefizits und eine Verringerung der Wanderungsgewinne erwartet, die zu einem deutlichen Bevölkerungsrückgang führen werden. Die Altersstruktur im Landkreis Gotha wird sich auch in Zukunft etwas günstiger als der Landesdurchschnitt entwickeln.&nbsp;</p>EditDelete
GreizGRZ <table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>846</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>97.398</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>116</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>76.650</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>612</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.549</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>3.121</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>2.942</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>50,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>12,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>26,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>58,4</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>4.150</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>9.195</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>5.795</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>4,6</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>2.363</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>665</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Der Landkreis Greiz ist durch einen tiefgreifenden Bevölkerungsrückgang gekennzeichnet. Ein ausgeprägtes Geburtendefizit, überdurchschnittliche Wanderungsverluste sowie der niedrigste Anteil ausländischer Personen aller Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte haben die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner seit dem Jahr 2000 um über 20 % sinken lassen. Bis 2040 wird sich die Bevölkerung im Landkreis um ein weiteres Fünftel verringern, obschon Wanderungsverluste sukzessiv abnehmen und sich ab dem Jahr 2030 in moderate Wanderungsgewinne umkehren werden. Allerdings wird das Geburtendefizit auf hohem Niveau verharren und die Bevölkerungsentwicklung prägen. Die Lebenserwartung im Landkreis ist im Zeitraum 2000 bis 2017 um etwa 3,3 Jahre gestiegen – dem dritthöchsten Wert aller Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte. Bereits heute ist das Durchschnittsalter im Landkreis Greiz mit über 50 Jahren landesweit eines der höchsten. Im Jahr 2040 wird das Durchschnittsalter im Landkreis zehn Jahre höher liegen als im Jahr 2000.&nbsp;</p>EditDelete
HildburghausenHBN<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>938</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>63.197</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>68</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>52.610</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>465</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>951</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>2.065</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>1.932</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>47,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>8,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>46,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>42,6</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>2.710</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>6.342</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>4.201</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>3,5</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>1.478</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>277</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Der Landkreis Hildburghausen ist seit dem Jahr 2000 von einem merklichen Bevölkerungsrückgang geprägt. Im Landkreis mit der geringsten Bevölkerungsdichte aller Thüringer Landkreise stehen einem deutlichen Geburtendefizit vereinzelte moderate Wanderungsgewinne in den letzten Jahren gegenüber. Die Lebenserwartung im Landkreis ist zwischen 2000 und 2017 um mehr als 3,3 Jahre gestiegen – der zweithöchste Anstieg aller Landkreise und kreisfreien Städte in Thüringen. Bis zum Jahr 2040 wird das Geburtendefizit auf hohem Niveau verharren und trotz ausgeglichenem Wanderungssaldo zu einem deutlichen Rückgang und einer überdurchschnittlichen Alterung der Bevölkerung führen. Während sich das Durchschnittsalter und die Altersstruktur im Landkreis Hildburghausen gegenwärtig auf vergleichbarem Niveau mit den thüringenweiten Werten bewegen, wird das Durchschnittsalter im Jahr 2040 bereits 1,5 Jahre über dem Landesdurchschnitt liegen.&nbsp;</p>EditDelete
Ilm-KreisIK<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>805</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>106.249</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>132</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>95.090</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>768</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.396</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>4.824</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>4.543</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>47,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>12,4</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>42,0</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>43,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>4.707</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>10.828</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>6.330</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>4,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>3.166</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>869</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die Bevölkerung im Ilm-Kreis hat sich seit dem Jahr 2000 ähnlich zum Landesdurchschnitt entwickelt. Seit einigen Jahren zu beobachtende moderate Wanderungsgewinne – der Landkreis hat den zweithöchsten Ausländeranteil aller Thüringer Landkreise – konnten das vorherrschende Geburtendefizit nicht kompensieren. Bis 2040 werden sich diese Prozesse fortsetzen, wobei deutliche regionale Unterschiede innerhalb des Landkreises zu beobachten sind. Während zahlreiche Gemeinden in unmittelbarer Nähe zur Landeshauptstadt Erfurt lediglich einstellige Rückgänge zu verzeichnen haben, werden für periphere Gemeinden überdurchschnittliche Bevölkerungsrückgänge erwartet. Die Lebenserwartung von Männern im Landkreis ist zwischen 2000 und 2017 um 4,8 Jahre gestiegen – der höchste Anstieg aller Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte. Die Altersstruktur und das Durchschnittsalter im Ilm-Kreis werden sich in den kommenden Jahren etwas günstiger als der Landesdurchschnitt entwickeln.&nbsp;</p>EditDelete
KyffhäuserkreisKYF<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>1.038</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>74.212</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>72</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>57.810</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>476</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.168</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>1.906</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>1.988</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>48,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>9,5</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>23,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>64,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>3.008</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>8.006</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>6.268</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>7,8</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>1.681</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>1.217</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Der Kyffhäuserkreis ist durch tiefgreifende demografische Veränderungen geprägt. Seit 2000 ist die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner um mehr als 20 % gesunken, bis 2040 wird ein weiterer Rückgang in ähnlicher Größenordnung erwartet. Ein ausgeprägtes Geburtendefizit und regelmäßige Wanderungsverluste gegenüber dem In- und Ausland sind hierfür ursächlich und führen zusätzlich zu einer starken Alterung der Bevölkerung. Lag das Durchschnittsalter im Landkreis im Jahr 2000 auf dem Niveau des Thüringer Durchschnitts, liegt es heute bereits 1,5 Jahre über diesem. Gleichzeitig ist die Fertilitätsrate von 1,23 Geburten je Frau im Jahr 2000 auf 1,81 Geburten je Frau im Jahr 2017 angestiegen. Fehlende Zuwanderung aus dem In- und Ausland – der Anteil ausländischer Personen weist den zweitniedrigsten Wert aller Landkreise und kreisfreien Städte in Thüringen auf – ist auch ein Grund dafür, warum die Bevölkerung im Kyffhäuserkreis bis 2040 stärker altern wird als der Landesdurchschnitt.&nbsp;</p>EditDelete
NordhausenNDH<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>714</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>83.416</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>117</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>69.510</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>648</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.283</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>2.885</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>2.659</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>47,6</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>11,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>30,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>53,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>3.683</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>9.553</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>6.368</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>6,8</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>2.245</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>850</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die Bevölkerungszahl im Landkreis Nordhausen ist seit dem Jahr 2000 merklich gesunken. Während lange Zeit der negative natürliche Saldo und signifikante Wanderungsverluste gleichermaßen zum Bevölkerungsrückgang beigetragen haben, ist in den letzten Jahren das ausgeprägte Geburtendefizit zum bestimmenden Faktor der demografischen Entwicklung geworden. Dieser Trend wird sich bis zum Jahr 2040 fortsetzen und durch leichte Wanderungsgewinne nicht ausgeglichen werden können. Zwischen 2000 bis 2017 ist die Lebenserwartung von Männern im Landkreis Nordhausen um mehr als vier Jahre gestiegen. Der Landkreis weist damit im Jahr 2017 thüringenweit die niedrigste Differenz in der Lebenserwartung von Frauen und Männern auf. Zusätzlich verzeichnete der Landkreis für den Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2017 die zweitniedrigste Säuglingssterblichkeit in Thüringen. Die Altersstruktur im Landkreis Nordhausen befindet sich aktuell – auch durch die auf die lokale Hochschule zurückzuführenden Zuzüge junger Menschen – auf dem Niveau des Landesdurchschnitts und wird sich in Zukunft ähnlich entwickeln.&nbsp;</p>EditDelete
Saale-Holzland-KreisSHK<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>815</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>82.950</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>102</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>74.970</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>550</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>999</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>3.072</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>2.709</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>47,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>10,8</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>37,5</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>50,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>3.684</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>8.244</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>4.222</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>4</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>1.931</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>919</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die Bevölkerung im Saale-Holzland-Kreis hat sich seit dem Jahr 2000 ähnlich zum Landesdurchschnitt entwickelt. Ein moderates und in den letzten Jahren wachsendes Geburtendefizit sowie fast durchgängige Wanderungsverluste haben die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis, der die Stadt Jena zu großen Teilen umschließt, sinken lassen. Diese Entwicklung wird sich bis 2040 in abgeschwächter Form fortsetzen – einer Zunahme des Geburtendefizits stehen moderate Wanderungsgewinne gegenüber, die den Bevölkerungsrückgang dämpfen. Im Zeitraum 2000 bis 2017 konnte der Landkreis den stärksten Anstieg der Lebenserwartung von Frauen in Thüringen verzeichnen. Gemeinsam mit der Stadt Jena hatte der Landkreis im Jahr 2017 die höchste Lebenserwartung von Frauen unter allen Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten. Die Altersstruktur im Saale-Holzland-Kreis ist vergleichbar mit der thüringenweiten Situation. Im Jahr 2040 wird jede sechste Person unter 20 Jahren sein, jede dritte Person im Rentenalter (65 Jahre und älter) und jede zweite Person im erwerbsfähigen Alter (20 bis 64 Jahre).&nbsp;</p>EditDelete
Saale-Orla-KreisSOK<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>1.151</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>80.312</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>70</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>63.770</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>548</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.188</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>2.329</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>2.224</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>48,6</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>8,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>40,8</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>47,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>3.484</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>7.702</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>4.282</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>4,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>2.231</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>864</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Der Saale-Orla-Kreis ist seit dem Jahr 2000 durch einen markanten Bevölkerungsrückgang geprägt, der sich aus einem deutlichen Geburtendefizit sowie Wanderungsverlusten – auch gegenüber den Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten – ergibt. Die Fertilitätsrate im Landkreis ist von 1,25 Geburten je Frau im Jahr 2000 auf 1,92 Geburten je Frau im Jahr 2017 angestiegen. Damit wies der Saale-Orla-Kreis im Jahr 2017 die dritthöchste Fertilitätsrate aller Landkreise und kreisfreien Städte bundesweit auf. Zudem verzeichnete der Landkreis im Mittel der Jahre 2006 bis 2017 die zweitniedrigste Säuglingssterblichkeit in Thüringen. Zwischen 2000 und 2017 ist die Lebenserwartung von Frauen und Männern gleichermaßen um mehr als drei Jahre angestiegen. Während im Jahr 2040 mit einem ausgeglichenen Wanderungssaldo im Landkreis gerechnet wird, wird das Geburtendefizit in den kommenden Jahren auf hohem Niveau verbleiben. Gleichzeitig wird die Bevölkerung im Saale-Orla-Kreis bis 2040 stark altern, weshalb sich die Altersstruktur deutlich ungünstiger als der Landesdurchschnitt entwickeln wird.&nbsp;</p>EditDelete
Saalfeld-RudolstadtSLF<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>1.009</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>103.199</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>103</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>82.360</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>734</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.650</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>2.439</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>2.465</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>49,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>10,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>54,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>33,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>4.333</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>10.397</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>6.827</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>4,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>2.821</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>717</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist durch einen ausgeprägten und anhaltenden Bevölkerungsrückgang geprägt. Ein überdurchschnittliches Geburtendefizit sowie fast durchgängige Wanderungsverluste haben dazu geführt, dass die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner seit 2000 um über ein Fünftel gesunken ist und der Anteil der ausländischen Bevölkerung auf einem im Thüringer Vergleich niedrigen Niveau liegt. Bereits heute sind drei von zehn Personen im Landkreis älter als 64 Jahre, das Durchschnittsalter ist eines der höchsten aller Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte. Gleichzeitig hat sich die Fertilitätsrate im Landkreis von 1,19 Geburten je Frau im Jahr 2000 auf 1,8 Geburten je Frau im Jahr 2017 erhöht. Im gleichen Zeitraum ist die Lebenserwartung von Männern im Landkreis um mehr als vier Jahre angestiegen. Wenngleich der Wanderungssaldo ausgeglichen ist, wird bis 2040 erwartet, dass die Bevölkerung um weitere 20 % abnimmt. Damit wird die Altersstruktur im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt auch in den kommenden Jahren unausgewogener als der Landesdurchschnitt sein.&nbsp;</p>EditDelete
Schmalkalden-MeiningenSM<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>1.251</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>124.916</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>100</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>103.290</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>886</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.868</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>4.370</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>4.072</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>48,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>10,4</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>48,4</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>39,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>5.405</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>14.767</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>8.973</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>4,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>3.454</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>388</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die Bevölkerung im Landkreis Schmalkalden-Meiningen hat sich seit dem Jahr 2000 vergleichbar zum Landesdurchschnitt entwickelt. Die Fertilitätsrate im Landkreis ist von 1,17 Geburten je Frau im Jahr 2000 auf 1,78 Geburten je Frau im Jahr 2017 angestiegen. Gleichzeitig sind seit einigen Jahren moderate Wanderungsgewinne gegenüber den anderen Landkreisen und kreisfreien Städten im Freistaat sowie dem Ausland zu beobachten, die das ausgeprägte Geburtendefizit allerdings nicht ausgleichen konnten. Zusätzlich hat sich die Lebenserwartung von Männern im Landkreis im Zeitraum 2000 bis 2010 um mehr als vier Jahre erhöht. In den kommenden Jahren steht der Landkreis vor wachsenden demografischen Herausforderungen. Ein steigendes Geburtendefizit sowie rückläufige Wanderungsgewinne werden zu einem überdurchschnittlichen Rückgang und einer signifikanten Alterung der Bevölkerung führen. Die Altersstruktur im Landkreis Schmalkalden-Meiningen wird sich daher in den kommenden Jahren deutlich ungünstiger als der Landesdurchschnitt entwickeln.&nbsp;</p> EditDelete
SömmerdaSÖM<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>807</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>69.427</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>87</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>60.360</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>525</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>961</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>2.316</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>2.100</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>47,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>9,8</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>7,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>79,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>3.272</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>6.607</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>4.843</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>5,5</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>1.780</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>1.329</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Der Landkreis Sömmerda weist seit dem Jahr 2000 einen leicht überdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang auf, der sich in den kommenden Jahrzehnten fortsetzen wird. Ein moderates Geburtendefizit und deutliche Wanderungsverluste zwischen 2000 und 2010 ließen die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis merklich sinken. Seit 2013 profitiert der Landkreis von Wanderungsgewinnen gegenüber den anderen Landkreisen und kreisfreien Städten Thüringens, in den letzten Jahren aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft insbesondere gegenüber der Landeshauptstadt Erfurt. Gleichzeitig verzeichnet der Landkreis einen der niedrigsten Anteile ausländischer Personen thüringenweit. Zwischen 2000 und 2017 ist die Lebenserwartung von Frauen und Männern gleichermaßen um etwa drei Jahre angestiegen. Die Altersstruktur und das Durchschnittsalter im Landkreis Sömmerda sind vergleichbar mit der Situation im Freistaat und werden sich bis 2040 ähnlich dem Landesdurchschnitt entwickeln. &nbsp;</p>EditDelete
SonnebergSON<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>461</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>57.717</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>126</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>48.650</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>356</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>958</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>2.089</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>2.161</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>49,4</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>10,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>62,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>25,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>2.226</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>5.629</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>3.185</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>3,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>1.635</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>768</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die Bevölkerung im Landkreis Sonneberg ist seit dem Jahr 2000 überdurchschnittlich zurückgegangen. Der nach Fläche und Einwohnerzahl kleinste Thüringer Landkreis weist im Verhältnis eines der höchsten Geburtendefizite auf. Die zunächst deutlichen Wanderungsverluste haben sich in den letzten Jahren verringert. Gegenüber dem Ausland konnten hingegen fast durchgängig Wanderungsgewinne erzielt werden, weshalb der Landkreis den dritthöchsten Anteil ausländischer Personen aller Thüringer Landkreise aufweist. Leichte Wanderungsgewinne werden das auf hohem Niveau verharrende Geburtendefizit bis 2040 nicht kompensieren können und zu einem weiteren Bevölkerungsrückgang führen. Das Durchschnittsalter im Landkreis liegt bereits heute zwei Jahre über dem landesweiten Wert. Im Zeitraum 2000 bis 2017 ist die Lebenserwartung von Frauen im Landkreis um mehr als drei Jahre angestiegen. Der Landkreis Sonneberg ist damit einer der wenigen Landkreise in Thüringen, in denen die Lebenserwartung von Frauen seit dem Jahr 2000 stärker gestiegen ist als die der Männer.&nbsp;</p>EditDelete
Unstrut-Hainich-KreisUH <table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>980</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>102.232</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>105</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>86.480</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>836</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.416</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>2.937</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>2.986</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>47,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>10,0</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>19,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>66,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>4.861</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>13.161</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>8.246</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>6,6</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>2.574</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>1.092</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p><p>Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner im Unstrut-Hainich-Kreis ist seit dem Jahr 2000 stärker als der Landesdurchschnitt gesunken. Während der Landkreis viele Jahre ein ausgeprägtes Geburtendefizit und deutliche Wanderungsverluste verzeichnete, kam es in den letzten Jahren zu einem annähernd ausgeglichenen Wanderungssaldo. Im Jahr 2017 wies der Unstrut-Hainich-Kreis die dritthöchste Fertilitätsrate (Geburtenzahl je Frau) aller Landkreise und kreisfreien Städte bundesweit auf. Für die Zukunft werden moderate Wanderungsgewinne erwartet, die das sich verstärkende Geburtendefizit nicht ausgleichen können. Die Altersstruktur im Unstrut-Hainich-Kreis ist gegenwärtig etwas ausgewogener als der Thüringer Durchschnitt und wird bis 2040 ähnliche Verschiebungen erfahren wie die meisten Thüringer Landkreise. Die Bevölkerung im Unstrut-Hainich-Kreis wird überdurchschnittlich altern und damit das Durchschnittsalter über den Landesdurchschnitt steigen lassen.&nbsp;</p>EditDelete
WartburgkreisWAK<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>1.267</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>118.974</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>94</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>98.940</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>889</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.577</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>3.602</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>3.644</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>47,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>10,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>38,6</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>47,1</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>5.329</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>10.896</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>7.092</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>3,9</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>3.357</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>435</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Die Bevölkerungszahl im Wartburgkreis ist seit dem Jahr 2000 überdurchschnittlich gesunken. Ein ausgeprägtes Geburtendefizit und fast durchgängige Wanderungsverluste haben zu einem deutlichen Rückgang der Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner geführt. In den kommenden Jahrzehnten wird sich dieser Prozess fortsetzen, auch wenn dem wachsenden Geburtendefizit ein nahezu ausgeglichener Wanderungssaldo gegenüberstehen wird. Im Mittel der Jahre 2006 bis 2016 verzeichnete der Wartburgkreis die niedrigste Säuglingssterblichkeit in Thüringen. Auch bundesweit nimmt der Landkreis diesbezüglich eine Spitzenposition ein. Fehlende Zuwanderung aus dem In- und Ausland – der Anteil ausländischer Personen liegt gegenwärtig deutlich unter dem Thüringer Durchschnitt – wird dazu führen, dass sich die Altersstruktur im Wartburgkreis bis 2040 etwas nachteiliger als der Landesdurchschnitt entwickeln wird. Das Durchschnittsalter liegt leicht über dem Thüringer Durchschnitt. &nbsp;</p>EditDelete
Weimarer LandAP<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>804</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>82.156</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>103</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>74.570</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>673</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>974</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>3.265</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>2.748</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>46,6</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>12,0</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>16,7</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>69,0</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>3.844</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>8.847</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>4.825</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>4</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>2.011</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>800</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Der Landkreis Weimarer Land ist seit 2000 durch einen unterdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang gekennzeichnet. Ein moderates Geburtendefizit kann seit einigen Jahren zum Teil durch Wanderungsgewinne gegenüber dem In- und Ausland ausgeglichen werden. Auch in den kommenden Jahren wird ein positiver Wanderungssaldo lindernd auf die natürliche Bevölkerungsentwicklung wirken und die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner im landesweiten Vergleich weiterhin unterdurchschnittlich sinken lassen. Im Zeitraum 2000 bis 2017 ist die Lebenserwartung von Frauen um 2,5 Jahre angestiegen, von Männern gar um 3,5 Jahre. Die Nähe zum demografisch stabilsten Raum Thüringens – den Städten Erfurt, Jena und Weimar – sorgt dafür, dass die im Vergleich relativ günstige Altersstruktur im Landkreis Weimarer Land in den kommenden Jahren bestehen bleibt und das Durchschnittsalter unter dem Landesdurchschnitt liegen wird.&nbsp;</p>EditDelete
Altenburger LandABG<table cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td><strong>Fläche (km²)</strong></td> <td>569</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2019</strong></td> <td>89.393</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner pro km²</strong></td> <td>157</td> </tr> <tr> <td><strong>Einwohner 2040</strong></td> <td>71.110</td> </tr> <tr> <td><strong>Geborene</strong></td> <td>567</td> </tr> <tr> <td><strong>Gestorbene</strong></td> <td>1.377</td> </tr> <tr> <td><strong>Zuzüge</strong></td> <td>2.336</td> </tr> <tr> <td><strong>Fortzüge</strong></td> <td>2.219</td> </tr> <tr> <td><strong>Durchschnittsalter (Jahre)</strong></td> <td>50,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Siedlungs- und Verkehrsfläche (%)</strong></td> <td>14,3</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Waldfläche (%)</strong></td> <td>11,2</td> </tr> <tr> <td><strong>Anteil Landwirtschaftsfläche (%)</strong></td> <td>70,5</td> </tr> <tr> <td><strong>Betreute Kinder in Tageseinrichtungen¹</strong></td> <td>3.416</td> </tr> <tr> <td><strong>Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen</strong></td> <td>9.423</td> </tr> <tr> <td><strong>Pflegebedürftige</strong></td> <td>6.332</td> </tr> <tr> <td><strong>Arbeitslosenquote (%)</strong></td> <td>6,5</td> </tr> <tr> <td><strong>Bruttoinlandsprodukt<br /> (in Mio. Euro)²</strong></td> <td>2.017</td> </tr> <tr> <td><strong>Kommunaler Schuldenstand<br /> (EUR je EW)</strong></td> <td>553</td> </tr> </tbody> </table> <p><em>Quelle: <a href="https://statistik.thueringen.de/datenbank/demowandel.asp" target="_blank">TLS</a></em></p> <p>1) Stand: 01.03.2020<br /> 2) Stand: 2018</p> <p>Der Landkreis Altenburger Land ist durch einen substantiellen Bevölkerungsrückgang gekennzeichnet. Nachdem Anfang der 2000er Jahre überdurchschnittliche Wanderungsverluste die demografische Entwicklung maßgeblich prägten, wurde die Bevölkerungsentwicklung in den letzten Jahren durch das wachsende Geburtendefizit bestimmt. Gleichzeitig ist die Fertilitätsrate im Landkreis von 1,23 Geburten je Frau im Jahr 2000 auf 1,84 Geburten je Frau im Jahr 2017 deutlich angestiegen. Während bis zum Jahr 2040 mit einem ausgeglichenen Wanderungssaldo im Landkreis gerechnet wird, wird das Geburtendefizit auf hohem Niveau verbleiben und zu einem weiteren markanten Absinken der Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner führen. Die Altersstruktur im Landkreis Altenburger Land ist bereits heute deutlich unausgewogener als in anderen Regionen Thüringens. Das Durchschnittsalter ist mit über 50 Jahren eines der höchsten aller Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte und wird bis 2040 nur noch leicht ansteigen.&nbsp;</p> EditDelete
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