Publikationen, Studien und Berichte

Online-Broschüre: Bürgerschaftliches Engagement und Daseinsvorsorge in Zeiten des demografischen Wandels

Erstmalig förderte das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) 2016 beispielhafte Projekte, die sich mit der Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels in Thüringen auseinander setzten. Gesucht waren innovative Ideen, die dazu beitragen, demografisch bedingte Veränderungen und Handlungserfordernisse aktiv zu gestalten, die auf integrierten Konzepten fußen, die Gegebenheiten vor Ort in angemessener Weise berücksichtigen und modellhafte Lösungsansätze darstellen.

Dabei wurde insbesondere Wert darauf gelegt, dass ein möglichst breites Spektrum von Akteuren und von bürgerschaftlichem Engagement eingebunden war. Mit dieser Onlinebroschüre soll zukünftig jährlich ein Überblick über die geförderten, modellhaften Maßnahmen und Projekte gegeben werden. Diese Ausgabe widmet sich den 2016 geförderten Wettbewerbsbeiträgen. Vorgestellt werden Gedanken, inwiefern bürgerschaftliches Engagement zukünftig bei der Sicherung der Daseinsvorsorge unter den Bedingungen des demografischen Wandels beitragen kann. Diesem Aspekt widmeten sich die demografischen Themenjahre 2015/2016.

Die komplette Broschüre finden Sie hier.


Umfrage: 85% der Menschen in Deutschland sind zufrieden mit der Gesundheitsversorgung

Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek) hat ein hohes Maß an Zufriedenheit der Bevölkerung mit der medizinischen Versorgung in Deutschland ergeben. Während sich in der Gesamtheit 30 Prozent als „sehr zufrieden“ und 55% als „zufrieden“ äußerten, ergibt sich bei einem Blick auf die Ergebnisse im Einzelnen, dass es ein erhebliches Gefälle in der Wahrnehmung der medizinischen Grundversorgung zwischen städtischer und ländlicher Bevölkerung gibt: Während sich 25% der ländlichen Bevölkerung unzufrieden zeigen, ist der Anteil Unzufriedener unter der städtischen Bevölkerung mit 12% nur halb so groß.

Die Krankenkassen sehen Möglichkeiten, die Versorgung auf dem Land zu verbessern, indem u.a. mobile Fahrdienste und medizinische Versorgungszentren ausgebaut, verstärkt Praxisassistenzen eingesetzt sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung konsequent genutzt werden.

Einzelheiten der Umfrage sind dem beigefügten Dokument zu entnehmen.


Demografiebericht 2016 (Teil 1)

Teil 1: Bevölkerungsentwicklung des Freistaats Thüringen und seiner Regionen.

Hier finden Sie den Demografiebericht 2016 (Teil 1).


Demografiebericht 2016 (Teil 2)

Teil 2: Herausforderungen und Handlungsansätze bei der Sicherung ausgewählter Schwerpunkte der Daseins-vorsorge.

Hier finden Sie den Demografiebericht 2016 (Teil 2).


Thüringer Demografieratgeber

Mit dem demografischen Wandel stellt das Zusammenleben in den Thüringer Städten und Gemeinden vor große Herausforderungen. Es geht es um ganz praktische Fragen, die das Leben der Menschen vor Ort betreffen: Um den Erhalt des Kindergartens, um Angebote der Bildung und medizinischen Versorgung oder auch um Gebühren für Wasser oder Strom. Die Serviceagentur Demografischer Wandel und die Regionale Planungsstelle Nordthüringen haben gemeinsam einen Ratgeber erarbeitet, der Argumentationen und Anregungen zur Auseinandersetzungen mit den Folgen der demografischen Entwicklung vor Ort liefert.

Hier finden Sie den "Thüringer Demografieratgeber" (2. Auflage).


PRAXISLEITFADEN "LUST AUF ZUKUNFT im Städtedreieck am Saalebogen"

Im neu erschienenen PRAXISLEITFADEN, wird aufgezeigt, wie die Region im Städtedreieck Saalebogen (Saalfeld/Rudolstadt/Bad Blankenburg), mit dem Projekt „LUST AUF ZUKUNFT“ ein chancenorientiertes Demografie-Management betreibt. Zudem erhält die Broschüre wichtige Tipps und Methoden, die zum Mit- und Nachmachen anregen.  


Freiwilligensurvey 2014

Der Deutsche Freiwilligensurvey (FWS) ist eine repräsentative Befragung zum freiwilligen Engagement in Deutschland, die sich an Personen ab 14 Jahren richtet. Freiwillige Tätigkeiten und die Bereitschaft zum Engagement werden in telefonischen Interviews erhoben und können nach Bevölkerungsgruppen und Landesteilen dargestellt werden. Außerdem können die Engagierten und Personen, die sich nicht bzw. nicht mehr engagieren, beschrieben werden. Der Freiwilligensurvey ist damit die wesentliche Grundlage der Sozialberichterstattung zum freiwilligen Engagement und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.  

Weitere finden Sie hier.