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Stiftung Landleben

Die Mobilität des Dorfkümmerers ist ein erster Schritt, um ein innovatives und nachhaltiges Versorgungssystem in einer strukturschwachen Region aufzubauen und dadurch die Daseinsvorsorge zu stärken.

Mann steht in der Fahrertür eines weißen Autos

„Für viele ältere Menschen ist es immer schwieriger, wichtige Amtstermine allein wahrzunehmen. Zum einen sind die Ämter meist weit entfernt von ihrem Wohnort und dadurch schwer zu erreichen. Zum anderen brauchen sie eine umfassendere Beratung bei ihren Terminen, die durch das Amt nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund hat die Stiftung Landleben den Dorfkümmerer ins Leben gerufen.“ (Projektträger)

Der Verein Landengel e. V. entstammt einem der zahlreichen Projekte der Stiftung Landleben. Ziel ist es, im Zuge des demografischen Wandels nicht nur Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Altenhilfe anzubieten, sondern soziale Isolation zu vermeiden. Die Region wird damit zum Modellgebiet für eine Sicherung der Versorgung auf dem Land und zeigt, dass gute Angebote für mehr Lebensqualität auch abseits der Stadt mit Hilfe engagierter Akteur:innen möglich sind.

Um neben den festen Sprechzeitterminen der Dorfkümmerer, wie die helfenden Mitarbeiter:innen genannt werden, in den einzelnen Gemeinden auch Beratungen vor Ort anbieten zu können, muss ein gewisses Maß an Mobilität vorhanden sein. Dieser Versorgungsservice hilft den Menschen vor Ort, zum Beispiel bei der Vermittlung eines Pflegedienstes oder der Unterstützung im Alltag.

Bis heute steigt die Anzahl der vom Dorfkümmerer oder der Dorfkümmerin betreuten Personen immer mehr an. Dies verdeutlicht, dass viele ältere Bürger:innen bzw. deren Angehörige zunehmend Unterstützung benötigen, wodurch die Akzeptanz des Projektes in der Region weiter zunimmt und die Menschen diesen Service auch dankbar zu schätzen wissen.

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